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"Der Löwe"
Zeitschrift der Solmser Pfadfinderschaft
Jahrgang 37
Nr. 65
Sommer 2008
 
"DRUSCHBA" - RUSSLAND 2008
Deutsch-Scouts Reise nach Russland
 

      Auf dieser Fahrt kamen wir (Mounty, Puck, Vicky, Conny, Carl, Funko und ich) nicht nur in den Genuss der russischen Kultur und Lebensweise und der Schönheiten der Taiga, sondern wir bearbeiteten unsere Projekte für den Pathfinderbelt. So ging es also am 09. Juli um Mitternacht von der Helle aus los. Wir fuhren mit dem Scout ohne größere Umwege direkt zu einem Campingplatz nahe Berlin, denn hier wohnte Scooby. Nachdem wir ihn um fünf Uhr in der Frühe aus dem Bett geklopft haben, damit er uns unseren ersten Kaffee des Tages kredenzen konnte, verteilten wir die Projekte für den Pathfinderbelt. Anschließend fuhr uns Scooby zum Flughafen Berlin-Tegel, von dort aus nahmen wir unseren Flug direkt nach Moskau. Am Flughafen in Moskau-Domodedovo erwarteten uns Elya und Artom, zwei russische Rover aus Nishny Novgorod. Mit einem Kleinbus brachten sie uns, nach einem kurzen Stop in einem Supermarkt, in unser Quartier, in eine Grundschule. Dort angekommen aßen wir zum ersten mal typisch russisch, es gab Pilmeni. Abends stand dann ein abendlicher Rundgang über den Roten Platz auf dem Programm. Die Basiliuskathedrale angestrahlt bei Dämmerung, ein beeindruckendes Bild. Am Tag darauf besichtigten wir dann vieles was der Rote Platz und Moskau zu bieten hatten - Lenins Mausoleum, die Basiliuskathedrale, das Kaufhaus GUM, den Kreml und die Arbat (die Prachtstraße Moskaus) - noch mal bei Tageslicht. Gen Abend traten wir dann die lange Busfahrt nach Nishny Novgorod an, wo wir im Pfadiheim der Russian Union of Scouts Quartier bezogen. Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten und Partylocations in Nishny fuhren wir dann am Samstag, den 12. Juli mit dem Zug in die Taiga. Von hier ging es mit einem Rote-Armee-Truck eine halbestunde lang über echt heftige Buckelpisten ins Camp an dem Fluss „Vetluga“. Im Lager begrüßte uns groß und klein mit den Worten „Guten Morgen“, nett gemeint, aber es war 18.30h. Naja eigentlich wollten wir ja auch früher ankommen. Dort wurden wir von Anfang an wie Promis behandelt, da viele der Russen noch keine Deutschen kennen gelernt hatten und weil wir, neben zwei Ukrainern die russisch sprachen, die einzigen Ausländer im Lager waren. Vor allem die Kids fanden großen Gefallen an uns (speziell an Mounty) und wir hatten eigentlich immer einige Kids in unserem Unterlager. An einem Tag sogar an die dreißig. Im Grunde waren wir keine Promis, sondern Versuchskaninchen. Viele der Pfadis testeten an uns ihre englisch oder deutsch Kenntnisse. Also hörten wir immer wieder die selben Fragen, „How old are you“,“What’s your name“ und „What are your hobbies“. Hauptsächlich arbeiteten wir an unseren 11 Projekten, dennoch nahmen wir so gut es Zeit und Sprache zuließen am allgemeinen Lagerleben teil. Vor allem brachten wir uns am International Day am Dienstag, den 15.Juli voll ein. Die jüngere deutsche Fraktion ließen es sich nicht nehmen den allabendlichen, geheimen Roverrunden beizuwohnen, um dort mit den russischen Pfadis zu singen, zu reden und Druschba (Freundschaft) zu schließen. Auch gingen wir mit auf Hajk, welcher im Boot, zu Fuß und zu Pferde hinter uns gebracht wurde. An diesem Tag war es brüllend heiß, bestimmt 35°C. Zum „Glück“ haben die Dörfer meist kein Fließ endwasser, so steht, wenn man mal ein Dorf durchquert, alle Nase lang ein Brunnen. In diesen paar Tagen im Camp hatten wir nie, also wirklich nie Langeweile. Wir fuhren in offenen Geländewagen stehend über abenteuerliche Wege zu einem nahe gelegenen Badesee, Planschten täglich im Lager eigenen See, besuchten eine Chochloma-Fabrik, welche Matroschkas (Die Puppe in der Puppe) herstellt und besuchten auch ein Dorf in der Taiga, wie es unser Pathfinderbelt - Projekt verlangte. Wir sahen uns dort mit dem minimalistischen Lebensstandart der Taigabewohner konfrontiert, welche wohl kaum Strom und fließend Wasser haben, geschweige denn ein Telefon im Haus. Am Freitag, den 18.Juli verließen wir mit einem einer langen Fotosession, einer großen Verabschiedung und viel gehupe das Camp via Rote-Armee-Truck und Zug richtung Nishny Novgorod. Wir besichtigten ein zweites, eingehenderes Mal Nishny - diesmal mit Schifffahrt auf der Wolga, die wir aber hauptsächlich unter Deck im Bordrestaurant verbrachten, und besichtigten den Kreml von Nishny. Von Sonntag auf Montag fuhren wir im Nachtzug der Transsibirischen Eisenbahn zurück nach Moskau. Als wir morgens um 6.00h dort ankamen wurden weitere Besichtigungstouren wegen der allgemeinen Müdigkeit abgelehnt. Das Warten am Bahnhof auf den Zug zum Flughafen wird meist mit Schlafen und kleineren Schlendereien durch den Bahnhof verbracht. Gegen Nachmittag bestiegen wir dann unser Flugzeug nach Berlin und landeten dort um 17.30h Ortszeit. Scooby holte uns am Flughafen ab und verpflegte uns in seinem Wohnwagen mit den Überbleibseln seiner Verabschiedungs-Grillparty am Vorabend. Abends fuhren wir mit Scooby und seinem Anhänger im Schlepptau zurück nach Laubach. Am Morgen des nächsten Tages (ca. 3.00h) waren dann alle wieder zu Hause in ihren eigenen Betten und träumten von dieser tollen Fahrt, auf der wir fast von Mücken und Bremsen gefressen, von der Sonne verbrutzelt und dem russischen Wodka ins Koma befördert worden wären.
      An dieser Stelle danke ich allen - und vor allem Zui und Elya, die dies leider nicht lesen können, die uns aber die ganze Zeit bespaßt und sich um uns gekümmert haben - für die tolle Zeit und diese unvergessliche Fahrt.
      Unseren Pathfinderbelt haben wir übrigens geschafft und bekommen ihn am Jahresabschlussfeuer 2008 überreicht.
 

Gut Pfad
Feder

Der Lowe 

 
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